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Die Gezeitenzone (Charco del Conde, La Puntilla)

Der Aufenthalt in der Übergangszone zwischen Land und Meer, also in der Gezeitenzone, stellt besondere Anforderung an die dort lebenden Organismen. Eine Kosten-Nutzen-Rechnung könnte wie folgt aussehen:

  • reichhaltiges Nahrungsangebot: Hohe Primärproduktion da Algen dem unmittelbaren Sonnenlicht ausgesetzt sind.
  • zahlreiche Versteckmöglichkeiten insbesondere für Kleintiere und Brutgelege
  • Sicherheit vor großen Raubfischen
  • harte Umweltbedingungen: Hohe Temperaturschwankungen, mechanische Belastung durch Brandung, Gefahr des Austrocknens, osmotischer Stress durch Süßwassereintrag (Regen) oder zu hohen Salzgehalt (Wasserverdunstung)
  • starker Konkurrenzdruck auf dicht besiedelten Flächen
  • Angriff durch Küstenvögel, Landtiere und den Menschen
     

Dauerhafte Gezeitenbewohner

  • Fische Buch
  • Algen Buch
  • Festsitzende Wirbellose Buch
  • Mobile Wirbellose Buch

Der Charco del Conde als "Kinderstube"

  • Fische Buch
  • Geringelter Seehase Buch Fotoapparat
  • Seegurken Buch Fotoapparat
  • Vielarmiger Seestern Buch Fotoapparat
  • Krebse Buch Fotoapparat
  • Sonstige Buch

Seepockengürtel vor dem Charco del Conde
Seepockengürtel vor dem Charco del Conde

Meerheide Cystoseira abies-marina (Braunalge)
Meerheide Cystoseira abies-marina (Braunalge)

Grundel Mauligobius maderensis
Grundel Mauligobius maderensis