News & Aktuelles
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Behinderte Jugendliche in Kontakt mit großen Tümmlern 12. April 2006
Mehrmals im April ist die Jugendgruppe "Sterntaler" aus Berlin mit den Booten vom Club de Mar zum Whalewatching zur See gefahren. So fuhren wir am 12. April gemeinsam mit den kleinen Booten "Ra" und "Canope". Schon bald hatten wir eine Sichtung von großen Tümmlern , die sich zunächst jedoch recht scheu verhielten.
Erst nach und nach brach das Eis auf und die Delfine entschlossen sich, in den Bugwellen der Boote zu reiten, sprangen aus dem Wasser und lieferten uns Luftakrobatik. Unsere jungendlichen Gäste waren sehr angetan, auch das aufziehende Regenwetter tat der Tour keinen Abbruch.
Vielmehr zur Enttäuschung einiger "Sterntaler" schafften wir es rechtzeitig in den Hafen, bevor es richtig nass wurde.
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Die Jugendgruppe "Sterntaler" und Betreuerinnen an Bord der "Ra", Skipper Karsten
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Große Tümmler kommen in der Bugwelle
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Toter Zwergpottwal vor La Gomera - weitere Anstrandungen auf anderen Inseln 31. März 2006
Der tote Wal wurde am Morgen des 31. März 2006 von Skipper Karsten von der "Sandra" auf einer Angeltour entdeckt und von Bernd Brederlau und Melanie www.atlantic-care.de mithilfe der "Viena" in den Hafen von Vueltas geschleppt. Es handelte sich um ein totes Zwergpottwal-Weibchen, das - wie die Obduktion am folgenden Tag ergab - mit einem Fötus trächtig war. Etwa zur gleichen Zeit war es auf El Hierro und auf Fuerteventura ebenfalls zu Anstrandungen toter Wale gekommen, darunter auch Schnabelwale .
Bisher ist die Todesursache unbekannt. Nach inoffizieller Auskunft heißt es allerdings, es habe zur gleichen Zeit ein Marine-Manöver stattgefunden.
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Helfer von Atlantic Care, SECAC und vom Club de Mar ziehen den Kadaver an Land
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Der tote Zwergpottwal wird vermessen
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Zwei unechte Karett-Schildkröten aus Nylonsäcken befreit 13. März 2006
Auf ihrer Rundreise durch den Atlantic erreichen die unechten Karett-Schildkröten Caretta caretta die Kanarischen Inseln im Frühjahr regelmäßig in großer Zahl. Da sich die Tiere mehr oder weniger passiv von den vorherrschenden Meeresströmungen treiben lassen, findet man sie vor allem dort, wo sich ebenfalls der Kulturmüll konzentriert.
Am 13. März 2006 haben wir auf einer regulären Whalewatchingtour gleich zwei dieser vom Aussterben bedrohten Tiere an Bord der "Canope" nehmen müssen. Beide hatten sich in Nylonartikeln verfangen, die sie wahrscheinlich schon die überwiegende Zeit ihres Daseins hinter sich hergezogen hatten. Jedenfalls waren die Füße stark deformiert und bis auf die Knochen eingeschnürt. Unter Mithilfe der anwesenden Gäste wurden die beiden Schildkröten an Bord genommen und an die Hafenmeisterei Vueltas übergeben, von dort wurden sie zur Weiterversorgung nach Gran Canaria überführt.
Die Schwere der Verletzung, so vermutet Bernd Brederlau www.atlantic-care.de wird wahrscheinlich zur Amputation der betroffenen Gliedmaßen führen.
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Diese Schildkröte hatte sich als Jungtier in einen Nylonsack verfangen
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Der Fuß ist bis auf den Knochen eingeschnürt
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Gäste an Bord der "Canope" helfen mit, die Schildkröte zu befreien
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Der Niedergang der "Swagman" - ein künstliches Riff entsteht 21. Januar 2006
Den regelmäßigen Besuchern La Gomeras dürfte das unansehnliche Betonsegelschiff mit der Aufschrift "SE VENDE" im Hafen von Vueltas sehr wohl in Erinnerung geblieben sein. Jahrelang hatte sich der englische Besitzer einen Dreck drum gekümmert - dann am 21. Januar 2006 kam die Meldung: "Die Swagman sinkt." Eilig wurde der Club de Mar verständigt, in einer hektischen Aktion schleppten Rolf und Samyo den schwimmenden Betonklotz mithilfe der "Ascension del Seņor" aus dem Hafen heraus. "Der Niedergang", so in einer Spontanfilmreportage des Regisseurs Oliver Heck (www.encantada.info) geschah sehr abrupt querab der Finca Argayall, über Sandgrund in etwa 12 Meter Tiefe.
Der weitere Werdegang der "Swagman" als neuer Lebensraum bzw. als künstliches Riff wird nun von mir in Zusammenarbeit mit der Tauchschule Fisch&Co (www.fischco.com) verfolgt. Unser erster Besuch erfolgte am 30. Januar 2006, es hielten sich insgesamt zwei Fische und eine Nacktschnecke an dem Wrack auf. Bereits zwei Wochen später wurde das neue Hartsubstrat von Spitzkopf-Kugelfischen rege genutzt und unter dem Rumpf versteckte sich ein runder Stechrochen. Ende Februar wurde die "Swagman" allerdings durch einen heftigen Sturm versetzt, seitdem ist ihre Position unklar. Wir werden erneut nach dem Wrack suchen und dürfen auf die weitere Entwicklung gespannt sein.
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An Bord der "Swagman"
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Das Betonschiff liegt auf Sandgrund in 12 Metern Tiefe
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