Das offene Meer | |||||||
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Abgesehen von seiner einzigartigen Küstenfauna ist La Gomera zugleich einer der weltbesten Orte zur Beobachtung freilebender Wale Dabei handelt es sich teils um feste Populationen, die sich ganzjährig zwischen La Gomera und Teneriffa aufhalten und während der Ausfahrten regelmäßig zu sehen sind; darunter indische Grindwale Schließlich gibt es eine dritte Gruppe, vornehmlich von Bartenwalen, die auf der Durchreise regelmäßig an den kanarischen Inseln vorbeiziehen. Darunter die riesigen Blauwale, Buckelwale, Seiwale und sogar Nordkaper, deren weltweiter Bestand zurzeit nur auf 350 Tiere geschätzt wird. Unter den durchreisenden Zahnwalen sind nicht nur Pottwale und Orcas vertreten, sondern auch vollkommen exotische Arten wie Borneo-Delfine. Neben den Meeressäugern halten sich auf hoher See sämtliche Haiarten auf; von den vier Meter langen Hammerhaien, Kurzflossen-Makos bis hin zu 12 Meter langen Walhaien. Gelegentlich sind Teufelsrochen (Mantas) zu sehen, ebenso die großen, unförmigen Mondfische. Dichte Schwärme von Makrelen und atlantischen Bonitos bilden nicht nur eine Hauptnahrung für bestimmte Wal- und Delfinarten, sie werden auch von Barracudas, Gelbflossen-Thunfischen, und Schwertfischen (Merlins) gejagt. Während des Frühjahrs erfolgt überdies eine Invasion von portugiesischen Galeeren |
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